Wir sind aktiv !

Wir haben nicht alle das Glück in Deutschland geboren zu sein.

Aktuell leben 33 Flüchtlinge in unserer Gemeinde, die von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Arbeitskreises Asyl begleitet und unterstützt werden. In Pfedelbach wohnen 26 Männer. 6 Flüchtlinge kommen aus Afghanistan, 3 aus dem Iran,  2 aus Pakistan, 8 aus Syrien und 7 aus Tunesien. In Untersteinbach leben seit März 2016 3 syrische Ehepaare, die gerade Nachwuchs bekommen haben oder sich darauf freuen.

 

Wie der Arbeitskreis hilft:

 

Ein Organisationsausschuss ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen koordiniert in regelmäßigen Steuerungsrunden folgende Einsatzbereiche:

Sprachförderung

täglich im Begegnungsraum, Hauptstraße 4

 

Begegnungstreff

jeden Montag ab 19.30 Uhr, Hauptstraße 4

für alle Flüchtlinge, Helfer/innen, Interessierte und Besucher/innen

 

Freizeitaktivitäten

donnerstags 14-tägig 19 Uhr, Jugendraum des katholischen Gemeindehauses

 

Begleitung zu Ärzten, Ämtern u.a.

 

Unterstützung bei Alltagsproblemen

Arbeitssuche und Vermittlung in Sprachkurse

Homepage, Öffentlichkeitsarbeit

 

Der Arbeitskreis Pfedelbach-hilft stellt Flüchtlingen, allen Helfer(innen) und der Öffentlichkeit Informationen zur Verfügung und freut sich über Ihren Besuch und Ihre Beiträge an helferwissen@pfedelbach-hilft.de.

Großer Andrang beim 1. Begegnungscafé

im Erdgeschoss des Hauses in der Hauptstraße 4. Über 70 Flüchtlinge und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer trafen sich am vergangenen Samstag im gemeinsam renovierten Raum und feierten miteinander ein fröhliches Einweihungs- und Begegnungsfest. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Unsere Bewohner der beiden Häuser in der Hauptstraße 1 und 4 servierten köstliche Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten darüber hinaus für ein prächtiges Kuchenbuffet und die Gemeinde spendierte die kalten Getränke.

Bei angeregten Gesprächen entstanden neue Kontakte zwischen Flüchtlingen und Helfern, wurden Fragen beantwortet, Ideen diskutiert und Absprachen getroffen. An der Informationswand konnte man lesen, was aktuell im Raum der Begegnung alles passiert. So ist der Raum tagsüber weitgehend mit Sprachkursen „ausgebucht“, die von mehr als 10 ehrenamtlichen Helfer(innen) angeboten werden. Auch für die Helfertreffen ist hier Platz. Eine Übersicht über verschiedene Freizeitaktivitäten (z.B. beim TSV, THW, Lehrer-Volleyball u.a) zeigte, dass der Arbeitskreis großen Wert auf gute Kontakte in Pfedelbach legt.

Ab 2. November ist der Begegnungstreff jeden Montag in der Zeit zwischen 18 und 21 Uhr geöffnet. Alle interessierten Pfedelbacher sind herzlich eingeladen, dort bei Tee und Kaffee mit Flüchtlingen und Helfer(innen) ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Über den Begegnungstreff können unkompliziert auch einmalige und kurzfristige Angebote initiiert werden, z.B. „Wir gehen am Sonntag wandern und würden gern 2 Flüchtlinge mitnehmen“.

Weitergehende Informationen finden Sie jederzeit auf unserer Homepage oder über Tel. 07941/69925112.

 

 

Wie wir aktuell helfen

Ein Organisationsausschuss aus ca. 10 ehrenamtlichen Helfern unter Beteiligung der Gemeinde koordiniert in regelmäßigen Steuerungsrunden die verschiedenen Einsatzbereiche, organisiert Unterausschüsse für die Arbeitsbereiche und steuert den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer(innen). Auf diese Weise soll ein Hilfenetz für die Flüchtlinge aufgebaut werden. Damit den Flüchtlingen, allen Helfer(innen) und der Öffentlichkeit Informationen zur Verfügung stehen und ein Erfahrungs- und Wissensaustausch möglich ist, gestaltete der Arbeitskreis diese Homepage und freut sich über Ihren Besuch

 

Im Oktober fanden die ersten Treffen der Arbeitsgruppen Sprachförderung, Begegnungscafé  und Freizeitaktivitäten statt. Großer Dank an alle Helfer(innen)! Dank ihrer und der aktiven Mithilfe der Flüchtlinge wurde der Raum im Erdgeschoss des Hauses in der Hauptstraße 4 in kurzer Zeit soweit gerichtet (gestrichen, geputzt und mit Hilfe des Bauhofs mit gebrauchtem Mobiliar ausgestattet), dass an diesem Montag die Sprachförderarbeit mit den Flüchtlingen im Haus beginnen konnte. Für diese Arbeit haben sich 14 ehrenamtliche Helfer(innen) zur Verfügung gestellt.

 

Am 31.11. wird das 1. Begegnungscafé im Haus für die Flüchtlinge und alle ehrenamtlichen Helfer(innen) stattfinden. organisiert von einer weiteren Arbeitsgruppe ehrenamtlicher Helfer(innen). Regelmäßige wöchentliche abendliche Begegnungstreffen sollen folgen. Geplant ist auch ein großes Begegnungsfest, zu dem alle Pfedelbacher herzlich eingeladen sind. Wir werden rechtzeitig berichten und einladen.

Auch bei der Freizeitgestaltung sind viele Aktivitäten angelaufen, die den Flüchtlingen und uns Pfedelbachern Möglichkeiten bieten Kontakte zu knüpfen So gehen drei Flüchtlinge zum Probetraining zum TSV, die Lehrervolleyballgruppe lädt zum Mitspielen ein, die Schwimmhalle wird genutzt, die katholische Kirchengemeinde stellt ihren Jugendraum zur Verfügung.

Bilder von der Renovierung:

  • Hier klicken: Artikel zur 1. Info-Veranstaltung Asyl

    (sh) Die Flüchtlingszahlen sind alarmierend. Die Kommunen suchen händeringend nach entsprechenden Unterkünften und können den Zustrom von Flüchtlingen und deren Verfahren personell und materiell kaum mehr bewältigen. Allein in Pfedelbach sind von der Gemeinde noch im Jahr 2015 voraussichtlich 15-20 Personen aufzunehmen und im nächsten Jahr ist die Aufnahme von weiteren 50 Personen eher noch positiv prognostiziert!

     

    Derzeit sind zwölf männliche Personen (sieben Personen aus Syrien und fünf aus Tunesien) vom Hohenlohekreis in der Hauptstraße 4 vorläufig untergebracht. Sie wurden direkt von der Landeserstaufnahmestelle dem Hohenlohekreis zugewiesen und werden nun längstens zwei Jahre dort wohnen, ehe sie einer Gemeinde im Hohenlohekreis zur Anschlussunterbringung zugeteilt werden.

    In der Gemeinde Pfedelbach leben heute in einer solchen Anschlussunterbringung insgesamt 15 Personen (in der Hauptstraße 1 und in einem - von der Gemeinschaftunterkunft des Hohenlohekreises getrenntem –Teil der Hauptstraße 4.) Diese Personen kommen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Iran. Ein weiterer Syrer lebt in der Gemeinschaftsunterkunft in Renzen.

     

    Die Asylbewerber bzw. Flüchtlinge begegnen den Menschen im Alltag und kaum jemand weiß um deren Schicksal und Hintergründe für ihre Flucht sowie ihre Stationen hier in unserem für sie fremden Land.

    Daher hat die Gemeinde Pfedelbach zu einer Info-Veranstaltung über diese Menschen am Mittwoch in der vergangenen Woche in den Bürgersaal des Schlosses eingeladen. Rund 60 interessierte Pfedelbacher haben diese Gelegenheit auch genutzt, die in der Gemeinde untergebrachten Asylbewerber bzw. Flüchtlinge kennenzulernen und Grundsätzliches zum Thema Asyl zu erfahren.

     

     

     

    Zu Beginn warb Bürgermeister Torsten Kunkel für Toleranz und Akzeptanz der Hilfe und Zuflucht suchenden Menschen und wies auf die steigende Zahl der Asylbewerber in naher Zukunft auch bei uns in Pfedelbach hin. Mangels geeigneter vorhandener Gebäude wird die Gemeinde voraussichtlich nicht umhin kommen, eine größere Gemeinschaftsunterkunft zu errichten.

    Einen Gesamtüberblick über die Unterbringung von Flüchtlingen des Hohenlohekreises gab im Anschluss Beate Lütke-Bordewick. Die Flüchtlingssozialarbeiterin des Landratsamtes ist zuständig für die Betreuung der in Pfedelbach untergebrachten Asylbewerber bzw. Flüchtlinge. Sie berichtete auch über ihre tägliche Arbeit.

     

    Über Hilfsangebote für Flüchtlinge aber auch Unterstützungsmöglichkeiten für ehrenamtliche Helfer informierte Joachim Glaubitz von der Caritas, ehe die in Windischenbach wohnhaften ehrenamtlichen Helfer Elisabeth Janke und Hans Kern ihre Kontakte und überwiegend positiven Erfahrungen schilderten. Beide ehrenamtlich Engagierten verwiesen darauf, dass es möglich ist, diese Menschen ohne eigenen Druck in vielerlei Hinsicht unterstützen zu können und dabei große Dankbarkeit zu erfahren.

    Die Dankbarkeit auch für diese Veranstaltung kam bei den Asylbewerbern und Flüchtlingen deutlich zum Ausdruck, denn fast drei Viertel aller hier in Pfedelbach untergebrachten Personen nahm daran teil. Drei Asylbewerber hatten zum Ende der Veranstaltung auch den Mut, sich kurz vorzustellen, bevor Gelegenheit für Fragen bestand.

     

     

    Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die direkte persönliche Begegnung aller im Anschluss, für die reges Interesse bestand. Überwiegend im Schlosshof wurde sich ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Auch bestand die Möglichkeit zu erfahren, wie man sich ehrenamtlich engagieren oder anderweitig helfen kann. So wurden u.a. auch Sachspenden angeboten und Ideen zur Unterstützung vorgebracht.

    Die Gespräche wurden kulinarisch abgerundet durch Brot und mit Kartoffeln, Knoblauch, Pfefferminze, Zwiebeln und Tomaten gefüllte Fladen nach afghanischem Rezept. Drei Asylbewerber bereiteten den Teig in Zusammenarbeit mit dem Jugendreferenten Martin Jakob und weiteren ehrenamtlichen Helfern im Jugendtreff „Freetime“ schon am späteren Nachmittag vor.

     

     

    Die Brote und Fladen wurden dann gemeinsam frisch in der Küche des Bürgersaals in der Pfanne ausgebacken und mit pikant bis scharf gewürzten Dips gereicht. Die Gerichte fanden großen Anklang und im Nu waren die Köstlichkeiten verzehrt.

    Die Platten waren leer, die Gespräche jedoch dauerten noch eine Weile an.

     

    Die Gemeinde hofft, dass durch diese Veranstaltung und darüber hinaus sich Personen in Pfedelbach für die Asylbewerber bzw. Flüchtlinge interessieren. Sie freut sich auch sehr über diejenigen, die ihre Hilfe anbieten, sich ehrenamtlich engagieren oder auch privaten Wohnraum anbieten möchten.

    Wer gerne mitwirken möchte und /oder hierzu Fragen hat, der kann sich gerne an das Rathaus in Pfedelbach, Haike Schramm (Tel. 0 79 41/60 81- 52 oder haike.schramm@pfedelbach.de) wenden.

    Die großartige Arbeit bzw. Unterstützung der bereits ehrenamtlich Engagierten lässt sich nicht in Zahlen bemessen und ist doch sehr wertvoll. Die Behörden und die Gesellschaft könnten auf diese hilfsbereiten Menschen nicht verzichten und daher sei an dieser Stelle ihnen aufs Herzlichste gedankt!

     

  • Hier klicken: Artikel "Imbiss für Info-Veranstaltung"

    30. August 2015

    Flüchtlinge im Jugendzentrum Freetime

    Das Jugendzentrum Freetime in Pfedelbach war und ist schon immer ein Treffpunkt vieler verschiedener Nationalitäten. Rund 80% der Besucher des Jugendzentrums haben Wurzeln im Ausland und zählen somit statistisch zu den Menschen mit Migrationshintergrund. Seit letzter Woche hat sich dieses "Multi-Kulti" noch um zwei weitere - bisher nicht vorhandene - Länder erweitert. Der Iran und Afghanistan haben sich in Person einiger Pfedelbacher Asylbewerber hinzugesellt. Im Rahmen der Infoveranstaltung der Gemeinde Pfedelbach zum Thema "Asylbewerber in Pfedelbach" am 22. Juli hat das Jugendzentrum Freetime, zusammen mit drei jungen Männern, afghanisches Brot gebacken. Dieses wurde im Anschluss an die Veranstaltung den Besuchern serviert.

    Um 17 Uhr trafen die jungen Männer aus Iran und Afghanistan im Freetime ein. Alle Zutaten, die sie für die Herstellung der Brote brauchten, hatten sie dabei. Die Küchenmaschine des Freetime probierten sie etwas skeptisch aus und beschlossen dann, den Teig doch lieber auf ihre landestypische Art und Weise per Hand zu kneten. Auch die Füllung der Teigtaschen, bestehend aus Kartoffeln, Knoblauch, Pfefferminze, Zwiebeln und Tomaten wurde in Handarbeit hergestellt. Es war eine tolle Sache, den "Köchen" bei ihrer Arbeit zusehen zu dürfen. Wirklich alles wurde per Hand gemacht. Sogar die heißen Kartoffeln wurden in die Hand genommen und mit den bloßen Fingern geschält. Auch die Mischung der Zutaten war interessant. Kartoffeln mit Pfefferminze, sowas hatte noch keiner von uns zuvor gesehen. Da das Jugendzentrum parallel geöffnet hatte, gab es immer wieder Jugendliche die interessiert hinter die Theke schauten.

    Als der Teig und die Füllung fertig waren, wurde alles eingepackt und in die Küche im Bürgersaal gebracht. Dort backte ein Afghane die Teigtaschen in der Pfanne, welche ein Iraner zuvor geformt hatte. Serviert wurden diese am Ende der Veranstaltung im Schlosshof. Zusammen mit zweierlei, von den jungen Männern mitgebrachte und selbstgemachte Soßen. Beide waren scharf, passten aber hervorragend zu den Teigtaschen.

    Der Abend hat gezeigt, dass die Flüchtlinge aus anderen Ländern zum Einen sehr hilfsbereit und gastfreundlich sind, zum Anderen aber auch ganz neue Aspekte von Kultur mitbringen. Der kulinarische Teil war hierfür - im wahrsten Sinne des Wortes - nur ein Vorgeschmack.

    Martin Jakob, Jugendreferent

  • Hier klicken: Informationen zum 2. Treffen in Heuholz

    Direkt nach den Sommerferien wurde zu einem zweiten Treffen in die Weingärtnergenossenschaft Heuholz eingeladen. Dieses Treffen richtete sich an die Menschen in Pfedelbach, die die geflüchteten Menschen aktiv unterstützen wollen. Der Andrang war überwältigend. Fast 50 Menschen haben ihre Hilfe angeboten. Es wurde ein Organisationsteam gebildet.

     

    Nach der der Veranstaltung in Heuholz, wurde ein Organsisationsteam gebildet mit dem Ziel, die verschiedenen Einsatzbereiche sinnvoll zu koordinieren und zu verknüpfen. Eine Mitarbeiterin der Gemeinde und das Organisationsteam, zur Zeit bestehend aus 13 Personen, treffen sich im Augenblick wöchentlich, ein intensiver Austausch findet auch zwischen den Terminen statt. Der Orga-Ausschuss organisiert zudem bedarfsorientierte Treffen für die verschiedenen Arbeitsbereiche.

  • Hier klicken: Informationen zum EBM Marathon - Teilnahme von 4 Syrern

    Vier Ankömmlinge nahmen am EBM Marathon in Niedernhall teil.  Einige trainierten vorher für die 10 Km und andere schafften es mit purer Willenskraft. Die Plätze reichten von Platz 47 bis  Platz 829 von insgesamt ca. 2500 Teilnehmern.

     

    Der Ausflug war für alle Beteiligten eine willkommene Abwechslung, auch wenn er für eine Helferin im Vorfeld viel Arbeit und Telefonie bedeutet hat.

     

     

Sie können uns per E-Mail oder telefonisch kontaktieren: 07941/69925112

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